Hello everyone!
This winter, I had the great pleasure and honor of visiting Maifeld School in Polch, located in the heart of Germany. As an Art teacher, aesthetics and atmosphere are always among the first elements I observe when entering a school environment. Maifeld immediately stood out as a charming and spacious school, beautifully surrounded by nature and majestic trees, offering an inspiring setting for both learning and creativity.
This visit was particularly meaningful, as it was my third attempt to travel to Maifeld—and I was truly delighted that this time it became a reality. Over the years, through my active involvement in Erasmus programs, I have had the opportunity to collaborate with Maifeld School on three occasions. It was a pleasure to reconnect with Tina, Sara, Jennie, and Laura, whose professionalism, dedication, and warm hospitality contributed greatly to the success of my visit.
During my stay, I gained valuable insights into the German educational system. What impressed me most was the strong emphasis not only on academic achievement but also on the cultivation of students’ personalities and essential life skills. The holistic approach to education—encouraging independence, responsibility, and collaboration—was evident in everyday school life.
On my first day, I had the opportunity to participate in Jennie’s English class. To my surprise and joy, the theme of the lesson was Cyprus—and my visit. The students warmly introduced themselves, asked thoughtful and engaging questions, and even suggested places for me to explore during my stay. Their openness and curiosity made me feel sincerely welcomed and appreciated.
In the following days, I observed additional classes and experienced different teaching approaches. I was also fortunate to co-organize and participate in an art project together with Jennie. It was inspiring to see how strongly the arts are integrated into the educational process. Art was not treated as a secondary subject, but as an essential medium for expression, creativity, and critical thinking. The excellent technological equipment in the classrooms further enhanced the learning experience and allowed for dynamic interaction with the students.
Beyond the academic framework, what truly stayed with me was the vibrant energy of the school community. The large classroom windows overlooking nature created a calm and motivating atmosphere, while the smiles on the students’ faces reflected a positive and supportive environment.
I am sincerely grateful for the warm welcome and generous hospitality I received. Experiences like this strengthen international cooperation and remind us of the value of educational exchange. I look forward to continuing and expanding the collaboration between our schools in the future.
Irini Kyriacou
Art Teacher
Hallo zusammen!
In diesem Winter hatte ich das große Vergnügen und die Ehre, die Maifeldschule in Polch im Herzen Deutschlands zu besuchen. Als Kunstlehrerin achte ich beim Betreten einer Schule stets zuerst auf Ästhetik und Atmosphäre. Die Maifeldschule stach sofort als eine charmante und großzügige Schule hervor, wunderschön umgeben von Natur und majestätischen Bäumen, die eine inspirierende Umgebung für Lernen und Kreativität bietet.
Dieser Besuch war für mich etwas ganz Besonderes, da es mein dritter Versuch war, zur Maifeldschule zu reisen – und ich war überglücklich, dass es diesmal endlich Wirklichkeit wurde. Durch meine aktive Teilnahme an Erasmus-Programmen hatte ich im Laufe der Jahre dreimal die Gelegenheit, mit der Maifeldschule zusammenzuarbeiten. Es war mir eine große Freude, Frau Böhmer, Frau Richert, Frau Eckstein und Frau Jäger wiederzusehen, deren Professionalität, Engagement und herzliche Gastfreundschaft maßgeblich zum Erfolg meines Besuchs beigetragen haben.
Während meines Aufenthalts erhielt ich wertvolle Einblicke in das deutsche Bildungssystem. Besonders beeindruckt hat mich, dass nicht nur großer Wert auf schulische Leistungen gelegt wird, sondern auch auf die Entwicklung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler sowie auf wichtige Lebenskompetenzen. Der ganzheitliche Bildungsansatz – der Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Zusammenarbeit fördert – war im Schulalltag deutlich spürbar.
An meinem ersten Tag hatte ich die Gelegenheit, am Englischunterricht von Frau Jäger teilzunehmen. Zu meiner Überraschung und Freude war das Thema der Stunde Zypern – und mein Besuch. Die Schülerinnen und Schüler stellten sich herzlich vor, stellten durchdachte und interessante Fragen und gaben mir sogar Empfehlungen, welche Orte ich während meines Aufenthalts besuchen sollte. Ihre Offenheit und Neugier ließen mich mich aufrichtig willkommen und wertgeschätzt fühlen.
In den folgenden Tagen hospitierte ich in weiteren Unterrichtsstunden und lernte unterschiedliche Lehrmethoden kennen. Zudem hatte ich das Glück, gemeinsam mit Frau Jäger ein Kunstprojekt zu planen und durchzuführen. Es war inspirierend zu sehen, wie stark die Künste in den Bildungsprozess integriert sind. Kunst wurde nicht als Nebenfach behandelt, sondern als wesentliches Medium für Ausdruck, Kreativität und kritisches Denken. Die hervorragende technische Ausstattung der Klassenräume bereicherte zusätzlich den Unterricht und ermöglichte eine dynamische Interaktion mit den Schülerinnen und Schülern.
Über den schulischen Rahmen hinaus ist mir besonders die lebendige Energie der Schulgemeinschaft in Erinnerung geblieben. Die großen Fenster der Klassenräume mit Blick ins Grüne schufen eine ruhige und zugleich motivierende Atmosphäre, während die lächelnden Gesichter der Schülerinnen und Schüler ein positives und unterstützendes Umfeld widerspiegelten.
Ich bin aufrichtig dankbar für den herzlichen Empfang und die großzügige Gastfreundschaft, die mir entgegengebracht wurden. Solche Erfahrungen stärken die internationale Zusammenarbeit und erinnern uns an den Wert des pädagogischen Austauschs. Ich freue mich darauf, die Zusammenarbeit zwischen unseren Schulen auch in Zukunft fortzusetzen und weiter auszubauen.
Irini Kyriacou
Kunstlehrerin

