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Fairplay-Tour-Blog: Tag 1

Heute war um 10:30 Uhr Start der 26. Auflage der Fairplay-Tour der Großregion mit ca. 150 Teilnehmer.

Es war wie üblich ein geordnetes Durcheinander auf dem Parkplatz der Sportakademie. Zum einen die Helfer im Tourtross mit 5 Fahrzeugen mit Rad- und Transportanhängern (für das Gepäck) organisierten ihre Arbeitsbereiche. Tourleiter Klaus Klaeren wurde mit vielen Fragen und Hand-Shakes von eintreffenen „Promis“ und „Altgedienten“ und „Dabeigebliebenen“ und von den „Gruppenbetreuern“ konfrontiert. Unser Stehaufmann Kaspar aus Bekond kümmert sich nach überstandener Rekonvaleszenz um den Tross, Trikots, Pavillons und vieles andere mehr und fährt seinen VW-Bulli mit Anhänger.

Die Lehrer und Betreuer trommeln ihre Teilnehmer zusammen – Trikots prüfen, tauschen, Radcheck, Gepäck zum LKW, Verabschiedung von den Liebsten. 

Die Sicherheitscrew mit Harro und Volker „Isi“ brieft ihre Überholer – die Helfer beim Absichern während der Fahrt – und stimmt die letzten Details mit dem bereits anwesenden offiziellen Polizisten der PI Trier über den Streckenverlauf in der Stadt Trier ab. Hier schon einmal einer Dankeschön an die Polizei, die uns super bis zum Moselleinpfad begleitet haben.

Eine letzte Gesamtbesprechung im Seminarraum mit allen Betreuern und mitradelnden „Sponsoren“ der Sparkasse sowie dem neuen Staatsekretär der Sportabteilung der Landesregierung – Torsten Welling – settet alle noch einmal. Insbesondere wurde von Klaus auf die vor uns stehende Herausforderung der Hitzewelle und die geplanten extra Trinkpausen usw. eingegangen.

Torsten Welling grüßte die Verantwortlichen im Namen von Ministerpräsident Gordon Schnieder und hob besonders hervor, dass wir neben dem guten Zweck der Tour auch noch ein Highlight mit dem Empfang in Birresborn (Heimatstadt von Gordon Schnieder) in dieser Woche auf dem Programm haben.

Unter dem Torbogen unseres Sponsors VET-Konzept tarteten wir pünktlich um halb Elf in Richtung Porta Nigra, die wir heute rechts liegen lassen und uns auf einer der ersten Trierer Radfahrstraßen „Christophstraße“ in Richtung Kreisverwaltung bewegen. Hier schlängeln wir uns in den Palastgarten und machen den ersten Fotostopp vor der Rokkokofassade des Kurfürstenlichen Palais, in der heute die ADD residiert.

Stadtauswärts gehts über Kaiserstraße und Pacelliufer auf den Moselradweg, dem wir bis in die Nachbarstadt Konz folgen. Vorbei an der Matthiasbasilika, der Staustufe Feyen, dem Kloster Karthaus und der Überquerung der Saar-Mosel-Mündung fahren wir meist in „Einerreihe“ zur Saarmündung. Die Temperaturen sind noch auszuhalten. Da wundert es nicht, dass der Verkehr auf den Radwegen für Sonntagmorgen recht hoch ist. Nach einer kurzen Trinkpause am Campingplatz Konz gehts an Könen vorbei, über die Staustufe Hamm auf den linksseitigen Radweg in Richtung Saarburg. Das Stauwehr in Schoden bringt uns im Schatten des Nobelweingutes Van Volxem vom Saarkanal an den Oberstau der Saar. Heute morgen steht hier eine große Gruppe Kanufahrer, die auf dem Oberstau ihr sportliches Sonntagserlebnis haben wollen. Nach der Hafenanlage vor Saarburg treffen wir am Ruderverein auf eine unsere wichtigsten Einrichtung. Es ist der Stand „Ebbes von Hei“ von unserem Tourkoch Michael Krämer aus Kell am See. Er hat bereits in gewohnter Manier mit seinen Helfern für den kurzen Empfang mit Bürgermeister Jürgen Dixius (VG Saarburg-Kell) alles vorbereitet. Eine Kurzverpflegung mit Obst und Joghurt steht an.

Dabei lässt sich den offiziellen Reden ganz gut folgen. Es stört vielleicht etwas das Geräusch einer surrenden Drohne, die das ganze von oben festhält. Vielen Dank an Herrn Dixius für den Stopp in Saarburg, der dann auch noch neben den Drohnenfotos mit der Burg und der Gruppe dafür gesorgt hat, dass der Ruderverein einen Wasserschlauch für eine kurze Dusche der Radfahrer möglich macht – vielen Dank!

Wir haben heute den längsten Tag des Jahres – die Mittsommerwende bietet heute eine senkrecht stehende wolkenfreie Sonne – es geht kein Wind – die Strecke über Serrig, Taben und Saarhölzbach ins Saarland ist in Einerreihe gefühlt endlos. Das ist heute Mittag schon der Hammer von oben. Der eine oder andere Teilnehmer gönnt sich dafür dann auch eine Auszeit – alles ok.

In Mettlach ist dann Mittagspause auf dem Netto-Parkplatz, da – wie Bürgermeister Kiefer betont – neben einer Baustelle in der Innenstadt auch noch ein Sommerfest stattfindet. Umso mehr ist dann hier an der Brauerei nach der Mittagspause wieder eine Schlauchdusche organisiert.

Michael Krämer, Mätti und Co. sind im vollen Einsatz und die beiden Essensschlangen erfreuen sich einer tollen Mahlzeit. Zum Nachtisch wird noch Kakao mit Eis und Sahne serviert. Die Radflaschen werden gefüllt – heute nicht nur lauwarm sondern warm!

Aber es steht ja die Herausforderung des Tages auf dem Programm. Die Saarschleife bis Dreisbach und dann ca. 5km auf den Saargau hoch nach Tünsdorf. Die Radmechaniker haben heute schon ein volles Programm mit Schaltungen und Plattfüßen. In Tünsdorf werden die Gruppen noch einmal neu sortiert; die mittlerweile auf den Auto sitzenden Radler werden versorgt und die Räder auf die Anhänger verteilt.

Aber die folgenden 11 km sind jetzt nicht mehr die große Herausforderung. Ein paar Wellen über den Ort Eft und dann über die Autobahn schaffen wir gemeinsam und bergab geht es die letzten 4 km bis zum Ziel in Perl an dem Schengen-Lyzeum. Das ist heute verweist, da es Sonntag ist und die Schüler alle zuhause sind. Dafür hat der Ort und die Schulleitung wieder hervorragendes Abendessen organisiert und nach dem Einrichten in der Halle und dem Duschen sieht die Welt schon wieder viel besser aus.

Eine anschließende Betreuerbesprechung als Nachlese des Tages und den Vorausblick auf die nächste Etappe bilden den offiziellen Abschluss an diesem Tag.

Er führte uns über 4:10 Std im Sattel von Trier an Mosel und Saar in den Saargau nach Perl über gefahrene 69 km mit 430 m Anstieg und das bei einem Schnitt von 16,7 kmh (my Garmin GPS 66). Eine ruhige Nacht wünscht „KaJo“