MSS-Schüler besuchen das Verteidigungsministerium

Die Leistungskurse Sozialkunde der gymnasialen Oberstufe der IGS Maifeld (unter der Leitung von Frau Langen und Frau Pieper) sowie der Sozi-Grundkurs 13 (Frau Böhmer) waren zu Gast im Verteidigungsministerium in Bonn auf der Hardthöhe.

Jugendoffizier Daniel Beck referierte und diskutierte mit den Schülerinnen und Schülern sicherheitspolitische Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Der Terrorismus, Cyperattacken, aber auch Hypothesen über die Weiterentwicklung der EU, die Chancen einer gemeinsamen „europäischen Armee“, der Syrische Bürgerkrieg, die Zukunft Afghanisatans, der Iran und die Atomfrage standen auf der Diskursliste der jungen Menschen. Auch die multilaterale Weltordnung, die Rolle der USA unter Donald Trump, der Aufstieg Chinas, aber auch Indiens wurden genauso angesprochen wie die Autoritätsbewegungen in der Türkei, in Russland, aber auch in osteuropäischen Staaten der EU und deren teilweise erkennbaren Montageabbau des demokratischen Rechtstaates.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der „Kaserne“ ging es anschließend nach Altenahr, um hier eine Besichtigung des Regierungsbunkers vorzunehmen. Die Schüler zeigten sich sehr beeindruckt von den Vorkehrungen, aus einem ehemaligen Eisenbahntunnel eine „Rettungsstation“ für die Verfassungsorgane im Krisen- und Verteidigungsfall zu gestalten. Von dem ehemaligen, über 17 km langen Regierungsbunker, der in den Jahren 1960 bis 1972 entstanden ist, können nur noch ca. 203 m besichtigt werden. Nach Ende des Kalten Krieges, so lernten es die Oberstufenschüler, wurde der Bunker stillgelegt – aus Kostengründen. Alles in allem bezeichneten die Politikinteressierten die Exkursion als sehr gewinnbringend und bedeutend.

Auf dem Bild zu sehen sind:

  1. Böhmer und M. Pieper (Kursleiterinnen MSS),Mitte: Oberstleutnant Gerlach, rechts außen: Jugendoffizier Hauptmann Daniel Beck.

Verfasst am 15. Dezember 2018 von MPieper in Allgemein